Hier finden Sie die Antworten auf einige der häufig gestellten Fragen, wenn es um Drucksachen, Papier und Farben geht:

Wie sind denn eigentlich die Maße der häufigsten DIN-Formate?
DIN A6: 105 x 148,5 mm
DIN A5: 148,5 x 210 mm
DIN A4: 210 x 297 mm
DIN A3 = 297 x 420 mm
DIN A2 = 420 x 594 mm
DIN A1 = 594 x 840 mm
DIN A0 = 840 x 1.188 mm

US-Brief: 215,9 x 279,4 mm - 8,5 x 11,0 inch
US-Lang:  215,9 x 35,5 mm, 8,5 x 14,0 inch
Tabloid:  279,4 x 431,8 mm, 11,0 x 17,0 inch

Kuverts:
C4 229 x 324 mm
C5 162 x 229 mm
C5/6 110 x 220 mm
C6 114 x 162 mm
B4 250 x 353 mm
B5 176 x 250 mm
B6 120 x 176 mm

Plakate:
1/1-Bogen: 84 x 59,5 cm
2/1-Bogen: 119 x 84 cm
3/1 Bogen: 168 x 84 cm
4/1 Bogen: 168 x 119 cm
6/1 Bogen: 225 x 119 cm
8/1 Bogen: 238 x 168 cm
12/1 Bogen: 252 x 238 cm oder 168 x 357 cm
16/1 Bogen: 238 x 336 cm
18/1 Bogen: 252 x 357 cm
24/1 Bogen: 252 x 476 cm oder 238 x 504 cm

Welche Flächen haben die DIN-Formate?
DIN A6 = 105 x 148,5 mm = 0,0156 m2
DIN A5 = 148,5 x 210 mm = 0,0312 m2
DIN A4 = 210 x 297 mm = 0,0624 m2
DIN A3 = 297 x 420 mm = 0,1248 m2
DIN A2 = 420 x 594 mm = 0,2496 m2
DIN A1 = 594 x 840 mm = 0,4992 m2
DIN A0 = 840 x 1.188mm = 0,9984 m2

Wie rechne ich typographische Einheiten um?
DTP-Punkt (pt) = 0,3528 mm
Didot-Punkt (dd) = 0,375 mm
Cicero (cc) = 12 Didot = 4,5 mm
Inch (in) = 25,4 mm bzw. 72 DTP

Welche Maße verwende ich für CD- und DVD-Cover?
CD Front: Breite 121 mm / Höhe 120 mm
CD Back: Breite 151 mm / Höhe 118 mm (inkl. Seitenflügel mit einer Breite von je 7 mm)
DVD: Breite = 272 mm, Höhe 183 mm (der Rücken ist dabei ca. 13 mm)

Standardformate für Plakate in Deutschland

Bogenformat Bezeichnung/Norm Lage Höhe x Breite Teilung Anschlagbögen
1/2 DIN A2 quer 42 x 59,4 cm   1
1/2 DIN A2 hoch 59,4 x 42 cm   1
1/1 DIN A1 quer 159,4 x 84,1 cm   1
1/1 DIN A1 hoch 84,1 x 59,4 cm   1
2/1 DIN A0 quer 84,1 x 118,9 cm 2er 2
2/1 DIN A0 hoch 118,9 x 84,1 cm 2er 2
3/1   hoch 178 x 84 cm 3er 3
4/1 Säulenplakat quer 119 x 168 cm 4er 4
4/1 Säulenplakat hoch 168 x 119 cm 4er 4
6/1 Säulenplakat hoch 252 x 119 cm 6er 6
8/1 Säulenplakat hoch 336 x 119 cm 6er 8
18/1 Großflächenplakat / 260 x 360 cm hoch 252 x 356 cm 4–9er 18
36/1 Panoramafläche quer 252 x 712 cm 4-12er 36
40/1 Superposter quer 372 x 526 cm 4–12er 40
  City-Light-Poster (CLP) hoch 175,5 x 118 cm    
  City-Light-Board (CLB) quer 252 x 356 cm    


Woher weiss ich, wie groß eine Schrift sein muss – abhängig von der Betrachtungsentfernung?
Wie gross muss Schrift sein? Man möchte ein Plakat gestalten oder ein Banner für die Außenwerbung, man braucht einen Autoaufkleber oder will wissen, wie groß denn die Schrift in einer Präsentation sein muss, damit die Zuschauer den Text auch lesen können. Oder: man gestaltet einen Text für die ältere Gerneration - was muss man bei der Schriftgröße beachten? Die erforderliche Schriftgröße kann man berechnen.

Dazu benötigt man den "Visus" (das Auflösungsvermögen des betrachtenden Auges). Er geht von 2 für "überdurchschnittlich" über 1,6 für "sehr gut" und 1,25 für "normal" bis hinunter zu 0,63-0,4 für "herabgesetzt" und darunter für "sehschwach") – also nimmt man in der Regel am besten den Wert 1 an.

Dann brauchen wir noch den Betrachtungsabstand in Metern und erhalten die benötigte Schriftzeichenhöhe durch folgende Berechnung: Schriftzeichenhöhe (mm) = [1,45 (mm/m) x Betrachtungsabstand (m)] / Visius (z.B. 1)

Beispiel für eine Präsentation (Betrachtungsabstand: 5 Meter / Visus 1):
(1,45 x 5)/1 = 7,25 mm = (7,25 / 0,3528) 20,5 pt

Eine etwas genauere Erklärung dazu finden Sie auch unter: http://www.imagespace.de/invers/97_12_entfern.htm

RGB/CMYK - Was bedeuten solche Farbbezeichnungen?
Bildschirme stellen Farben immer im RGB-Farbraum (Rot-Grün-Blau) dar. Das bedeutet, dass jede am Bildschirm sichtbare Farbe durch eine Mischung dieser drei ausgestrahlten Farben zustande kommt. Für jede Farbe wird eine Abstufung in 256 Schritten (0 bis 255) angegeben. Also entspricht 255 R (Rot) / 255 G (Grün) / 255 B (Blau) dem hellsten Weißton der am Monitor darstellbar ist.

Soll das, was Sie am Bildschirm sehen gedruckt werden, so müssen die Farben für den Druck umgewandelt werden. Der übliche Offsetdruck (aber auch die meisten Digitaldrucksysteme) arbeitet mit 4 Farben - nämlich Cyan
- Magenta - Yellow - Black (CMYK). Hier werden die Abstufungen in % angegeben. 100 % Black = Vollton Schwarz

Der Haken daran: Der RGB-Farbraum ist größer (es können also mehr Farben abgebildet werden) als der CMYK-Farbraum. Wundern Sie sich also nicht, wenn nicht alle Farben, die Sie am Monitor sehen auch so gedruckt werden können. Das ist physikalisch unmöglich. RGB-Farben können zwar vor dem Druck umgerechnet
werden, aber dennoch kann es zu farblichen Veränderungen kommen.

Die Druckerei meint, die Bilder die ich per eMail geschickt habe, wären nicht in Druckauflösung - von was reden die?
Die meisten Bildschirme stellen Bilder mit 72 dpi dar. Das bedeutet, dass auf 1 Inch (2,54 cm) 72 Bildpunkte kommen. Ein Bild mit 10 cm Breite hat demnach etwa 283 Pixel in der Breite. Will man aber ein Bild im Offsetdruck drucken, so benötigt die Druckerei ein Bild mit mindestens 300 dpi in Originalgröße. Ein Bild mit 10 cm Breite muss dann also 1181 Pixel breit sein, um im Druck gut auszusehen.

Wenn Sie sich also nicht sicher sind, ob Ihr Bild für den Druck geeignet ist, ermitteln Sie zunächst die Bildgröße (z.B. unter Windows mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken > Eigenschaften). Haben Sie z.B. ein Bild mit 768 x 540 Pixel, dann kann es in der Größe 6,5 cm (768 : 300 * 2,54) mal 4,57 cm (540 : 300 * 2,54) gedruckt werden.

Faustregel: je cm brauchen Sie etwa 118 Pixel.

Welche Bildformate (Dateiformate) kann man denn für den Druck gut verwenden?
Meist problemlos verwendbar sind die Formate .eps und .tiff
Die meisten Druckereien können auch mit dem .jpg Format gut arbeiten.
Von den Formaten .dcs, .pict, .gif, .png, .pcx ist meist abzuraten.

Mein Logo soll stark vergrößert werden. Ich habe gehört ich brauche dann eine Vektorgraphik. Was ist das?
Im Gegensatz zu einem digitalen Foto, bei dem sich das Bild aus einzelnen Bildpunkten (Pixel) zusammensetzt, beschreibt eine Vektorgraphik - wie man sie mit Zeichenprogrammen wie z.B. Illustrator oder FreeHand erstellen kann - die Bilddarstellung mathematisch. Auf diese Weise erstellte Graphiken können dann auf jede gewünschte Größe gebracht werden, denn die Auflösung hängt lediglich davon ab, welches Ausgabegerät (Drucker, Plotter, Schneideplotter...) verwendet wird. Eine Vektorgraphik können Sie also ohne Qualitätsverlust haushoch vergrößern. Aber eben nur eine Graphik aus Linien, Flächen, Punkten, Schrift etc. - kein Foto.
Das häufigste Dateiformat für Vektorgraphiken ist .eps - doch Achtung: Man kann auch ein Foto als .eps abspeichern und es wird nicht automatisch eine Vektorgraphik daraus...

Randabfallender Druck - was ist damit gemeint?
Wenn Hintergründe, Bilder oder Text beim Drucken über den Papierrand hinaus gehen, spricht man von “abfallendem” Druck. Damit beim späteren Schneiden nicht am Rand die Papierfarbe hervorblitzt (so genau kann keine Schneidemaschine arbeiten) legt man die Druckdateien so an, dass sie mindestens 2 mm größer sind, als das gewünschte geschnittene Endformat der Drucksache.

Ich habe eine Pantone-Farbe, will aber in CMYK – im Vierfarbdruck drucken lassen. Wie rechne ich um?
Eine Tabelle mit den Umrechnungsdaten finden Sie hier: http://www.tabelle.info/farben_pantone_CMYK_RGB.html

Unsere Hausfarbe ist eine HKS-Farbe – kann man die denn im Vierfarbdruck wiedergeben?
Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 „Volltonfarben“ für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen ist. Eine HKS-Farbe wird in der Regel durch die Verwendung einer – fertig vorgemischten oder vom Drucker angemischten - Sonderfarbe wiedergegeben. Sie kann auch (allerdings nur annähernd) durch Mischungsverhältnisse der Druckfarben cyan, magenta, yellow und schwarz erzielt werden.

Hier eine Annäherung der cmyk-Werte:

WRAP

Greiner marketing + consulting GmbH · Am Forst 2 · 82166 G

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